Bund der Steuerzahler fordert komplette Einstellung des Flussbad-Projektes

Pressemeldung vom 28.02.2022

Ohne Freitreppe ist das überflüssige Projekt dann völlig sinnlos

Nach einem heutigen Medienbericht über die drohende Kostenexplosion bei der Schloss-Freitreppe am Spreekanal fordert der Bund der Steuerzahler das gesamte im Dezember 2019 beschlossene Projekt zum Stadtumbaugebiet „Umfeld Spreekanal“ infrage zu stellen.

Der Berliner Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler, Alexander Kraus, verwies darauf, dass sich bereits im August 2020 abzeichnete, dass der erstmals Ende 2019 genannte Betrag von 77 Millionen Euro für die Gesamtkosten bei Weitem niemals ausreichen werde.

Unerfüllbarer Traum vom Flussbad im Spreekanal

Berlin, den 22. Januar 2020 - Gemeinsame Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Historischen Bürgervereine Berlin Nr. 9
Berliner Historische Mitte e. V. - Bürgerforum Berlin e. V. - Bürgerverein Luisenstadt e.V. - Stadtbild Deutschland e. V. - Gesellschaft Historisches Berlin e. V.Wir träumen von einer sauberen Spree und vom Baden im Fluss - aber nicht von der Zerstörung der südlichen Spreeinsel und aller Ufermauern des Spreekanals für das Baden in einem kurzen Abschnitt des pechschwarzen Kanals an wenigen Tagen im Jahr. Eintrittspreis für das Land Berlin: Hundert Millionen Euro.

Im Einzelnen:
Expertisen von Fachleuten und Fachbehörden äußern vermehrt Zweifel an der Machbarkeit bzw. an der Effektivität der geplanten Maßnahmen.

Senat beschließt Stadtumbaugebiet und Freitreppe zum Spreekanal

Pressemitteilung vom 10.12.2019
Aus der Sitzung des Berliner Senats am 10. Dezember 2019:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die Festlegung des Stadtumbaugebiets „Umfeld Spreekanal“ sowie den Bau einer Freitreppe zum Spreekanal beschlossen. Das Stadtumbaugebiet erstreckt sich von der Fischerinsel bis zur Monbijoubrücke, die Freitreppe soll am Schlossplatz, zwischen Denkmalsockel und Schlossbrücke, errichtet werden.

Diskussion: Braucht Berlin ein Flußbad ?

Montag, 07.September 2015 20:00 Uhr
„Salon in der Galerie“

Lea Rosh im Gespräch mit

  • Tim Edler/ Flussbad Berlin/ Planung und Prozessentwicklung
  • Dr. Philipp Demandt/ Direktor Altes Museum (angefragt)
  • Gerhard Hoya/ Gesellschaft Historisches Berlin e.V.

Braucht Berlin ein Flußbad ?

Braucht Berlin ein Flussbad?

Pressemitteilung der GHB vom 02.09.2015

Ein Flussbad zwischen Zeughaus und Dom am Lustgarten sowie zwischen Schinkelplatz und Barockfassaden des Schlosses wird als so genanntes „innovatives Stadtentwicklungsprojekt“ sicherlich nicht zur weiteren Urbanisierung der Historischen Berliner Mitte beitragen. Die Uferlandschaft am Kupfergraben von der Rathausbrücke bis zur Einmündung des Kupfergrabens in die Spree am Bodemuseum wird fast ausschließlich von kulturellen Einrichtungen genutzt.