Leserbrief zum Artikel „Kostspieliges Vergnügen“

Artikel vom 19.2.21 in Berliner Morgenpost

Dieses Projekt ist nicht nur ein kostspieliges Vergnügen, es bleibt ein gesundheitsgefährdendes Unterfangen. Die ungeklärten Krankenhausabwässer, Kanalisationsüberläufe, Regenwassereinträge, spülen nicht nur nachgewiesenermaßen antibiotikaresistente Keime, Parasiten durch Ratten und Wasservögel, Viren, Hormone, Medikamente,usw. in den Kanal. All diese Einträge können selbst unsere Kläranlagen nicht zufriedenstellend eliminieren, geschweige ein Pflanzen-Kies-Filter wie hier geplant.

Leserbrief: „Kostspieliges Vergnügen“

Zum Artikel vom 19.2.21 in Berliner Morgenpost

In Ihrem Bericht kommen die Zweifel viel zu kurz.

Die Kostenerhöhung auf 200 Mio. EUR ist noch zu niedrig angesetzt. Die Kosten der Gründung für den Düker werden allein schon 150 Mio. betragen. Hinzu kommen die Kosten für die Schadensregulierungen infolge Setzungsschäden an den benachbarten denkmalgeschützten Gebäuden. Unerwähnt bleibt leider auch, dass Versuche mittels Pflanzenfilter Badewasserqualität herzustellen erfolglos sind. Auch über die Berichte der Denkmalpflegebehörden, des Landesarchäologen und der Unesco, in denen das Projekt abgelehnt und für nicht genehmigungsfähig erklärt wird. wurde nicht berichtet. Zu nennen wäre noch die Steuergeldverschwendung.

Kostspieliges Vergnügen - Leserbrief Ellerbrock

Leserbrief zu „Kostspieliges Vergnügen“ vom 19.2.21

Dieses Projekt ist nicht nur ein kostspieliges Vergnügen, es bleibt ein gesundheitsgefährdendes Unterfangen. Die ungeklärten Krankenhausabwässer, Kanalisationsüberläufe, Regenwassereinträge, spülen nicht nur nachgewiesenermaßen antibiotikaresistente Keime, Parasiten durch Ratten und Wasservögel, Viren,  Hormone, Medikamente,usw.  in den Kanal. All diese Einträge können selbst unsere Kläranlagen nicht zufriedenstellend eliminieren, geschweige ein Pflanzen-Kies-Filter wie hier geplant.

Kostspieliges Vergnügen - Leserbrief Hoya

Leserbrief zu „Kostspieliges Vergnügen“ vom 19.2.21

In Ihrem Bericht kommen die Zweifel viel zu kurz.
Die Kostenerhöhung auf 200 Mio. EUR ist noch zu niedrig angesetzt. Die Kosten der Gründung für den Düker werden allein schon 150 Mio. betragen. Hinzu kommen die Kosten für die Schadensregulierungen infolge Setzungsschäden an den benachbarten denkmalgeschützten Gebäuden.

Betrifft: Projekt Flussbad, ein Steuergeld vernichtendes Vorhaben

Brief/Mail an den Senat von Berlin

Berlin, 10.Dezember 2019

Betrifft: Projekt Flussbad, ein Steuergeld vernichtendes Vorhaben - ohne Gewähr
auch eine Antwort auf die Pressemitteilung vom 10.12.2019

Sehr geehrte Frau Senatorin Günther,
Sehr geehrte Frau Senatorin Lompscher,
Sehr geehrte Damen und Herren des Abgeordnetenhauses Berlin, Ressort: Umwelt,

zunächst wollte ich als Naturwissenschaftlerin dieses Projekt Kanalbad nur kritisch beleuchten. Nun frage ich mich seit der Pressemitteilung von heute ernsthaft: „Wer sind die fachkundigen Berater der hierfür Verantwortlichen?“ Warum initiieren wir die zahlreichen, kostenintensiven, langfristigen Forschungen zum Zustand unserer Flüsse, der Wasserqualität an vielen Orten, zu Reinigungsverfahren, etc. wenn die Berater Sie als Politiker weiterhin in dem verklärten, schwärmerischen Zustand von vor Jahren belassen : „Was für ein außergewöhnliches Projekt. Mit Esprit und Geschick ist es den Initiator/innen gelungen, der Stadt eine bestechende Idee zu präsentieren,... eine charmante Idee...“ Diese Worte waren wohl 2017 Initialzündung für einen fraktionsübergreifenden Antrag: „Das Flussbad zum Fließen bringen“.[1]