Unverantwortlich, unsozial, elitär - Leserbrief Lorych

Zum Artikel ,,Unverantwortlich, unsozial, elitär" vom 20. März

Der Irrsinn und die Geldverschwendung in dieser Stadt kennen keine Grenzen. Die bisherigen Kosten belaufen sich auf circa 30 Millionen Euro. Wo sind die Umkleiden, die Duschen, die Toiletten? Wie und wo werden der Müll und das Abwasser entsorgt? Wer führt die Auf­sicht?

Systembedingte Vertuschung - Leserbrief Hartenstein

Zum Artikel „Systembedingte Vertuschung'' vom 19. März

Bei allem zweifelhaften Bemühen wird ein Fakt überhaupt nicht behandelt, hauptsächlich aus Sicht der Opfer. Der Missbrauch von Kindern, auch durch Geistliche, ist und bleibt eine Straftat

im Sinne des geltenden Rechts unseres Landes. Diese Tatsache wird überhaupt nicht behandelt. Was nützt den Opfern der Rücktritt oder die Aintsentbindung? Jeder andere Straftäter, der einen Miss­brauch begangen hat, wird; wenn über­führt, gemäß Strafrecht bestraft. Warum nicht auch ein Geistlicher?

Systembedingte Vertuschung - Leserbrief Pichler

Zum Artikel „Systembedingte Vertuschung'' vom 19. März

Wer in der katholischen Kirche eine Straftat begeht, kann sicher sein, dass ihm nichts passiert. Sexueller Miss­brauch ist nur ein Sittlichkeitsdelikt. Die Mehrzahl der im Gutachten genannten Pflichtverletzer im Erzbistum Köln ist mittlerweile tot.

Leserbrief zum Artikel „Kostspieliges Vergnügen“

Artikel vom 19.2.21 in Berliner Morgenpost

Dieses Projekt ist nicht nur ein kostspieliges Vergnügen, es bleibt ein gesundheitsgefährdendes Unterfangen. Die ungeklärten Krankenhausabwässer, Kanalisationsüberläufe, Regenwassereinträge, spülen nicht nur nachgewiesenermaßen antibiotikaresistente Keime, Parasiten durch Ratten und Wasservögel, Viren, Hormone, Medikamente,usw. in den Kanal. All diese Einträge können selbst unsere Kläranlagen nicht zufriedenstellend eliminieren, geschweige ein Pflanzen-Kies-Filter wie hier geplant.

Leserbrief: „Kostspieliges Vergnügen“

Zum Artikel vom 19.2.21 in Berliner Morgenpost

In Ihrem Bericht kommen die Zweifel viel zu kurz.

Die Kostenerhöhung auf 200 Mio. EUR ist noch zu niedrig angesetzt. Die Kosten der Gründung für den Düker werden allein schon 150 Mio. betragen. Hinzu kommen die Kosten für die Schadensregulierungen infolge Setzungsschäden an den benachbarten denkmalgeschützten Gebäuden. Unerwähnt bleibt leider auch, dass Versuche mittels Pflanzenfilter Badewasserqualität herzustellen erfolglos sind. Auch über die Berichte der Denkmalpflegebehörden, des Landesarchäologen und der Unesco, in denen das Projekt abgelehnt und für nicht genehmigungsfähig erklärt wird. wurde nicht berichtet. Zu nennen wäre noch die Steuergeldverschwendung.